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Rückblick


Hier ein kleiner Blick auf die Anfänge unserer Rechtstatsachenforschung in Bezug auf das Abmahnwesen.


2001 wurden zunächst nur kleine exemplarische Analysen insbesondere zu Informationsangeboten für Abgemahnte durchgeführt, um herauszufinden, ob und welcher Informationsbedarf besteht.
1. Welche Domains mit dem Bestandteil „abmahn“ gab es, und befanden sich darauf hilfreiche Inhalte für Abgemahnte oder zur Vorbeugung?
2. Welche Marken gab es mit dem Bestandteil „abmahn“ und was konkret hatten sie mit dem Thema „Abmahnung“ zu tun?
3. Was liefern die Metasuchmaschinen denjenigen als Fundstellen, die von einer Abmahnwelle betroffen sind?

Von Januar bis März 2002 führte die dem Verein vorausgegangene Initiative ihre Große Abmahnstudie durch, zu der sie in den Medien eine breite Öffentlichkeit aufgerufen hatte, um sich über die allgemeine Situation ein besseres Bild machen zu können. Diese Studie war die erste zu diesem Thema überhaupt.

Im November 2002 untersuchte die Initiative die Situation zu den auf Internetpräsenzen eingesetzten Stadtplänen, Anfahrtsskizzen und Lageplänen per E-Mail-Fragebogen.

2003 wurden 6000 Inhaber von Internet-Domains abgemahnt, deren Namen ein Kfz-Kürzel enthielt, weil der Mandant des abmahnenden Anwalts darauf angeblich ein Patent besaß.
95 Betroffene dieser Abmahnwelle nahmen anschließend an einer Umfrage teil, die detailliert veröffentlicht wurde.

Darauf aufbauend wurde Ende 2003 ein großer Fragebogen entwickelt, der inzwischen einige Zeit nach dem Erhalt der Abmahnung denjenigen zugeht, die sich mit ihrer Abmahnung bei abmahnwelle.de gemeldet haben. Neben einigen Sozialdaten werden die Reaktionen und weiteren Verläufe der Abmahnungen abgefragt, Erfahrungen mit Anwälten und mit Journalisten, sowie Rückmeldungen zu den Angeboten auf abmahnwelle.de


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